JENNIFER STONEHAM AKUPUNKTUR

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Winter in Luzern

Januar 2024

 

Das Element Wasser

 

Wasser ist das Element mit dem Potential der Ruhe. Im Herbst haben sich die Säfte zurückgezogen, das sieht man an den Bäumen, wenn das Laub abfällt und die Energie hinunter in die Wurzeln gezogen wird . Die Samen brauchen Stille, Ruhe und Zeit, um im Frühling wieder aufzublühen und im Sommer lebendig zu strahlen.

Im Winter braucht die Natur die Energie im Inneren. Es stärkt unser Immunsystem wenn wir dem Vorbild der Natur folgen und  gleiches tun. Doch unsere Gesellschaft verlangt oft von uns, immer in der Feuerenergie sprich, in der Aktivität zu sein. Da ist es manchmal gar nicht so einfach, sich das Zurückziehen zu erlauben.

Verbunden mit dem Element Wasser sind die Funktionskreise Niere und Blase. Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gelten die Nieren als Ursprung der Lebensenergie. Die sogenannte Nierenenergie wird demnach als wichtigste Quelle für das Wachstum gesehen. Sie setzt sich zusammen aus der vorgeburtlichen Energie – unserer, von den Genen beeinflusste Konstitution und der nachgeburtlichen Energie – abhängig von unserer Ernährung und Lebensweise.

Die vorgeburtliche Energie ist in Qualität und Quantität festgelegt und kann nicht vermehrt werden. Sie kann jedoch aufgrund ihrer Interaktion mit der nachgeburtlichen Energie positiv beeinflußt werden. Die beste Art um dies zu tun, ist eine gesunde und ausgeglichene Lebensweise sowie eine gesunde Ernährung.

 

Wasser in Balance / Dysbalance

Wenn wir in Balance sind, haben wir ein starkes Nieren-Qi: wir handeln aus innerer Kraft heraus, haben einen starken Willen.

Veränderungen sind kein Problem, wir fürchten uns nicht vor Herausforderungen. Wir sind intuitiv, geduldig, …

 

In der Disbalance fehlt uns das Grundvertrauen: in unseren Körper, unsere Fähigkeiten, unsere Persönlichkeit. Wir sind leicht beeinflussbar, verzweifeln, leiden an Erschöpfung, werden ängstlich, …

Wasser kann wild und stürmisch sein – aber auch weich, sanft und anschmiegsam. Ich kann mir meinen Weg zum Ziel auch sanft wie ein Fluss bahnen, ohne Gewalt.

Der Daoismus, eine Philosophie im alten China, nimmt das Wasserelement gerne als Sinnbild her: es erklärt, dass die Natur einen fließenden Verlauf hat, der ohne Zwang und ohne Absicht geschieht. Das bedeutet, du sollst Dinge intuitiv fließen lassen,  go with the flow!

 

 

Beispiele stärkender Nahrungsmittel

 

—  Früchte: Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, rote Trauben und Rosinen, Hagenbutten

—  Nüsse und Kernen: Walnüsse, schwarzer Sesam, Kürbis- und Sonnenblumenkerne

—  Öl: kaltgepresstes Olivenöl, Kürbiskernöl, Sesamöl

—  Gemüse: Bohnen grün und schwarz, Aubergine, Schwarzwurzel, Shiitake, Algen (Wakame)

—  Getreide: Hafer, Hirse, Maroni, Dinkel, Mais, Reis

—  Kräuter: Brunnen- und Kapuzinerkresse, frische Petersilie, Liebstöckel

—  Tierisches: Schaf- und Ziegenkäse, Lamm, Huhn, Rind, Schwein, Austern, Muscheln, Sardinen

—  Diverses: Tofu, Soyasauce (Tamari oder Shoyu), Kokosmilch, Linsen, Amaranth

 

Die Farbe schwarz oder dunkelblau sowie die Geschmacksrichtung salzig wird in der TCM der Niere zugeordnet. Dies erklärt weshalb viele Nahrungsmittel welche eine positive Wirkung auf die Nierenenergie haben, eine dunkle Farbe besitzen.

Empfohlen wird, wenn möglich zwei Mahlzeiten am Tag warm einzunehmen. Der Körper braucht so weniger Energie, um die rohe und kalte Nahrung zu verdauen. Die gesparte Energie steht somit für anderes zur Verfügung. Auch lohnt es sich, auf die Qualität der Produkte zu achten. Am besten Bio-Qualität, saisonal und regional.

Praktiken wie Qi Gong, Tai Qi, Yoga und Meditation erweisen sich ebenfalls als nierenstärkend.

Persönliche Zufriedenheit und Lebensfreude sind ebenso wichtig wie genügend Schlaf.

 

Eine schwache Nierenenergie kann mit folgenden Krankheitsbildern in Verbindung stehen:

— Osteoporose

— häufige oder chronische Rücken und oder Knieprobleme
— Schwache Zähne

— Tinnitus

— Schwindel

— Unfruchtbarkeit / Impotenz
— verzögertes Wachstum
— frühes Ergrauen der Haare / Haarausfall

— Antriebslosigkeit
— Ängstlichkeit

 

Wichtig:
Es braucht Geduld! Der Körper braucht viel Zeit um die Nierenenergie wieder aufzubauen. Dies kann auch mehrere Monate in Anspruch nehmen, zahlt sich aber langfristig aus.

 

 

 

Akupunktur Luzern Jennifer Stoneham, Praxis Hirschmattstrasse

November 2023

 

Der Herbst im Element Metall

 

Die Übergangszeit vom Sommer in den Winter, ist nach Ansicht der traditionell chinesischen Medizin dem Element Metall zugeordnet. Es symbolisiert Kontraktion, Ablösung und Trennung. So wie die Natur ihren Rückzug beginnt, sollten auch wir diesem verläßlichen Vorbild folgen und etwas leiser und langsamer treten.

 

Das Metall-Element stellt auch unsere äußerste energetische Schicht dar, die mit unserer Umgebung in Kontakt tritt, uns (erfolgreich) abgrenzt oder auch nicht. Die Lunge regiert das Qi und ist ganz maßgeblich an der Energieproduktion des Körpers beteiligt. Der Herbst ist daher die beste Zeit, die beiden Metall-Organe Lunge und Dickdarm zu stärken – wärmende, entfeuchtende und leicht scharfe Lebensmittel sollten den Speiseplan bestimmen.

Lunge und Dickdarm sind ein sogenanntes „Bruder-Schwester-Paar“ in der TCM. Sie sind direkt miteinander gekoppelt: Nur wenn’s unserem Darm gut geht, geht es auch unsere Lunge gut und wir haben eine starke Abwehrenergie, die uns hilft, gar nicht erst krank zu werden. Im menschlichen Körper entsprechen die Organe Lunge (Atemwege) und Dickdarm, aber auch die Haut dieser Wandlungsphase. Unsere Haut wird naturgemäß im Herbst trockener – den welken Blättern eines Baumes gleich, die Körpersäfte ziehen sich ins Körperinnere zurück.

 

Das Metall-Element hat eine sehr stark trennende Qualität. Ob wir wollen oder nicht – im Herbst heißt es loszulassen von sommerlichen Temperaturen und langen, hellen Tagen. Die unbegrenzte Leichtigkeit macht einer gewissen Schwere Platz. Als Emotion wird die Traurigkeit dem Metall-Element zugeordnet. Einerseits tendieren Menschen mit einer schwachen Lungenenergie zu einem traurigen Gemütszustand und können Trennungen nicht so leicht hinnehmen. Andererseits kann auch ein schwerer Schicksalsschlag oder unbewältigte Trauer eine Lungenentzündung auslösen.

Durch die anregende und wärmende Wirkung des scharfen Geschmacks wird das Qi bewegt. Dadurch können leichte depressive Verstimmungen („November-Blues“), Trauer oder Traurigkeit aufgehoben und geklärt werden. Wenn die Lunge schwach wird, neigt der Mensch meist zu Traurigkeit und Melancholie. So wie der Dickdarm das Loslassen von nicht verdaubarer Nahrung übernehmen muss, ist auch die Lunge für das Loslassen von Dingen zuständig, die uns nicht mehr von Nutzen sind oder uns zu sehr belasten.

Die Lunge ist also für die Abwehr zuständig. Das heißt, Erkältungskrankheiten beruhen auf einer Schwäche der Lungenenergie, dem Abwehr-Qi. Dadurch können Kälte, Wind und Feuchtigkeit leichter in den Körper eindringen.

Im Herbst ist es deshalb wichtig, unseren Körper auf die bevorstehende kalte Jahreszeit vorzubereiten und die Lungenenergie zu stärken.

 

Mit einfachen Hausmitteln und Tipps das Immunsystem stärken

 

  • Bei Unterkühlungen stärken warme Suppen euer Immunsystem Sie eignen sich bestens als warmes Frühstück oder leichtes Abendessen und sind – in der Thermoskanne aufbewahrt – ein ideales Mittagessen am Arbeitsplatz. Karotten, Kürbis, Fenchel, Zwiebel und diskreter Einsatz von wärmenden Gewürzen (Ingwer, Lorbeer, Liebstöckel, Chilli und Pfeffer) können helfen, das sogenannte Wei Qi, das Abwehr-Qi, zu kräftigen.
  • Wenn bereits Kälte in den Körper eingedrungen ist und man fröstelnd nach Hause kommt, also im Anfangsstadium einer Erkältung, empfiehlt sich  heißer Ingwertee. Er regt zum Schwitzen an und hat eine antibakterielle Wirkung im Hals- und Rachenraum.
  • Ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft weitet die Lungen und fördert die Atemenergie.
  • Ausreichend Schlaf
  • Regelmäßige warme Mahlzeiten
  • Stress meiden
  • Befeuchten der Raumluft (Z.B. Wäsche zum Trocknen aufhängen, oder eine Pfanne Wasser zum Kochen bringen und ins Schlafzimmer stellen, …): dadurch werden die Schleimhäute nicht so ausgetrocknet und sind dadurch weniger anfällig.
  • Hafer, Mandeln und Birne können unsere Lungen stärken und im positiven Sinne befeuchten. Auch der scharfe geschmack hat eine tonisierende Wirkung auf die Lungenenergie. Dazu zählen etwa Radieschen, Zwiebel, Rettich – genau das, was die Natur in unserer Region für uns bereithält.

 

 

 

 

 

 

Winter in Luzern
Akupunktur Luzern Jennifer Stoneham, Praxis Hirschmattstrasse

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